Die häufigsten Kostenfallen


Zwei der wichtigsten kritischen Faktoren um Ärger und zusätzliche Kosten zu sparen sind;

Ein Bauherr hatte sich für ein Bauunternehmen entschieden, weil in seinem Angebotsschreiben als besonders verlockender Zusatzleistung “ OG komplett gefliest“ stand. Nach gründlicher Überprüfung des Angebotes und der Bauleistungsbeschreibung, habe ich ihm angeraten beim Bauunternehmen nochmal Nachzuhaken, was er auch tat. Wie ich vermutet habe und aus dem Angebot für Laien nicht sofort ersichtlich, meinte das Bauunternehmen damit: “ OG komplett gefliest, komplett dort, wo es notwendig ist“ Das bedeutete nur im Bad im OG. Die Fliesenhöhe war sogar unter dem üblichen Standard. So holen sich manche Baufirmen die großzügigen Rabatte hinterher mehrfach wieder zurück  Kostenfalle . Kostenfalle Nr. 1 ;

1) Der richtige Baupartner für ein einwandfreien Bauvertrag finden, damit die notwendigen Kosten nicht erst während der Bauphase auftauchen, damit die Qualität gewährleistet ist. Und ein reibungsloser, termingerechter Bauablauf  funktioniert. Sehr viele Bauherren müssen nach Vertragsunterschrift zusätzliches Geld in die Hand nehmen, was sehr ärgerlich ist.

Ich gebe bei der Beratung Tipps und Tricks wie Sie in Ihrer bevorzugten Lage Grundstück suchen und finden, ab und zumal funktioniert es sogar. So hat eine Bauherrin eine Baulücke gefunden und zeigte mir sehr erfreut Ihr Grundstück. Mit dem vielen Bäumen, Pflanzen sah das Grundstück nicht nur schön aus, es lag auch ideal im Stadtteil Leinhausen. Sie wunderte sich, dass ich unbedingt um die Häuserblocks herum gehen wollte. Dann sah ich das, was üblicherweise die meisten Bauherren nicht sehen und nicht dran denken. Erstens Kosten für Baumfällarbeiten von ca. 5000,- €, zweitens Kosten für Erdaufschüttung (unter dem geplanten Bodenplatte DHH schichtenweise verdichten des aufgebrachten Bodens) ca. 30,000,- €. Sehr oft erfahren Bauherren solche Kosten erst nach Baubeginn, weder Hausverkäufer noch Finanzierer schaut sich vorher das Grundstück an. in diesem Fall verständlich, weil es auch außerhalb seines Kompetenzgebiets ist. Leider gibt es aber auch Fälle, in denen Kosten bewusst erstmal ignoriert werden oder einfach nicht erkannt werden. Deshalb kann ich Ihnen es am besten noch vor dem Grundstückskauf dienen. Das gehört zu meiner Dienstleistung. Kostenfalle Nr. 2 ;

2) Grundstück und Bodenverhältnisse sollten schon in der Entwurfsphase berücksichtigt werden. Auf jeden Fall vor dem Vertragsunterschrift mit dem Bauuntenehmer!!  Es ist immer eine gute Investition, am besten vor dem Grundstückskauf ein Bodengutachten erstlellen zu lassen (Kosten 600,- bis 900,- €). Nicht selten erfahren Sie als Bauherr(in)  erst kurz vor dem Baubegin, dass Sie zusätzliche tausende Euros brauchen, um nicht tragfähigen Boden unter der Bodenplatte austauschen zu lassen.  Nach der Vertragsunterschrift sind diese zusätzlichen Kosten nur bei einer seriösen Bauträger etwas überhöht, in vielen Fällen wird die Situation schamlos ausgenutzt. Die Angebote vor dem Vertragsunterschrift und danach unterscheiden sich nur über die Höhe der Angebotssumme.   Deshalb Kosten lieber vorher ermitteln lassen !       

natürlich gibt es noch ettliche faktoren für zusätzliche Kosten. Z.B Risikofaktor Fusch am Bau. Dann sollten Sie sich Hilfe bei einem renomierten Gutachter holen. DEKRA, TÜV oder Bauherrenvereine in Kombination mit einem Fachanwalt helfen Ihnen weiter. Dann ist bei dem Risikofaktor Nr. 1) oben etwas falsch gelaufen. Meine Aufgabe ist es diese Kosten zu vermeiden und nicht etwa Schadensregulierung.         

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